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Die Alitalia war bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges unter dem Namen Ala Littoria als nationale Fluggesellschaft Italiens unterwegs.



Erst nach Kriegsende und nach Aufhebung des Flugverbotes, das die Alliierten über Italien verhängt hatten, konnte Alitalia einen eingeschränkten Dienst wieder aufnehmen. So kam es am 16. September 1946 zur Gründung der Aerolinee Italiane Internazionali, wobei die italienische Regierung und die British European Airways (BEA), als Vertretung der britischen Alliierten, das meiste Gründungskapital stellten. Gleichzeitig unterstützten die amerikanischen Alliierten mit Hilfe der Trans World Airlines (TWA) die Gründung der Linee Aeree Italiane SpA. So gab es zunächst also eine britisch geführte italienische Fluglinie für internationale Flugdienste und eine amerikanisch geführte italienische Airline für inneritalienische Flüge.

Langsam aber stetig wurde in den nachfolgenden Jahren das Flugaufkommen erweitert, das Personal und die Flotte ausgebaut. Am 01. September 1957 fusionierten beide Fluggesellschaften, die Aerolinee Italiane Internazinali und die Aeree Italiane SpA, miteinander und flogen nur noch unter dem Namen Alitalia. Dieser Name bedeutet eigentlich „Die Flügel Italiens“, da er sich aus „le ali“ (die Flügel) und dem Ländernamen „Italia“ zusammen setzt. Knapp vier Jahre später übertrugen die Briten ihren Aktienanteil dem italienischen Staat.
Das zunehmende Aufkommen an Flugreisenden ab den 1970er Jahren führte dazu, dass die Alitalia mit ihren Flugzeugen weltweit unterwegs war. Das Drehkreuz der Fluggesellschaft war dabei immer der internationale Flughafen Fiumicino von » Rom.

In den 1990er Jahren wurde insbesondere Mailand vermehrt von Passagieren der Business-Class angeflogen. Das führte dazu, dass die Alitalia sich 1998 entschloss, mit Milano-Malpensa ein zweites internationales Drehkreuz zu schaffen.

Allerdings war diese Art der Firmenstrategie mit zwei internationalen Drehkreuzen, sogenannten Hubs, nicht erfolgreich. Hinzu kam auch, dass verschiedenste politische Kreise versuchten, Einfluss auf die Fluggesellschaft als staatliches Unternehmen auszuüben.

Zu Beginn des neuen Jahrtausends, und insbesondere nach den Anschlägen auf das World Trade Center in New York am 11. September 2001, wurde die Alitalia mit enormen wirtschaftlichen Verlusten konfrontiert. Daran konnte auch die Mitgliedschaft in der internationalen Luftfahrtallianz SkyTeam nichts ändern.

Ab 2007 wurde daher versucht, die Fluggesellschaft durch den Verkauf von Aktien nach und nach zu privatisieren. Dies verlief zunächst ohne Erfolg. Erst zum Ende des gleichen Jahres gab es ein 100%iges Übernahmeangebot des SkyTeam-Partners Air France-KLM. Allerdings hatte die italienische Regierung nicht mit dem heftigen Widerstand einzelner italienischer politischer Kreise und vor allem nicht mit dem Veto der starken Gewerkschaften gerechnet.

Diese Querelen führten zu einem drastischen Einbruch der Aktienwerte an der Börse.

Um die Alitalia überhaupt noch zu retten, wurde zunächst am 29. August 2008 ein Insolvenzantrag gestellt. Erst nachdem die Gefahr bestand, die Fluglizenz zu verlieren, lenkten die Gewerkschaften ein und unterschrieben am 29. September 2008 einen Sanierungsplan.

2009 trägt die Airline den Namen Alitalia – Compagnia Aerea Italiana SpA und ist im Besitz der Air France (25%) sowie der Unternehmen des Großinvestors Roberto Colaninno. Der Sitz der Fluggesellschaft ist in Rom, Mailand ist nicht mehr zweites Drehkreuz. Mehr als ein Viertel internationaler Flüge wurde aus dem Flugplan genommen. Alitalia fliegt nur noch europäische Ziele an sowie einige Städte in Nord- und Südamerika, Asien und Afrika. Alle anderen Destinationen, darunter auch Australien, werden durch die Mitgliedschaft in der Luftfahrtallianz SkyTeam als sogenannte CodeShare-Flüge durchgeführt.

Zur Zeit beschäftigt die Alitalia rund 11.000 Mitarbeiter. Die Flugzeugflotte besteht heute aus 150 Flugzeugen, die hauptsächlich von Airbus und Boeing stammen. Zusätzlich fliegen noch einige Bombardier- und Embraer-Maschinen.
Offizielle Website: » www.flyalitalia.com


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